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Wenn Denkmale unbequem sind

Der „Tag des offenen Denkmals“ am 8. September steht  unter dem Motto „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“. Rund 7.500 historische Gebäude, archäologische Stätten, Gärten und Parks beteiligen sich daran. Bewusst stellen die Initiatoren an diesem Tag zentrale Fragen der Denkmalpflege öffentlich zur Diskussion: Was ist wert, erhalten zu werden und weshalb? Was macht Denkmale unbequem und warum? Gibt es überhaupt „bequeme“ Denkmale?

Der Denkmaltag lädt zum Diskutieren ein. Foto: © Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn
Der Denkmaltag lädt zum Diskutieren ein. Foto: © Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn

Fragen, die nicht immer leicht zu beantworten sind. Sicher, ein Schlösser, Burgen und Herrenhäuser will jeder gerne erhalten. Was aber, wenn es sich um Bauten handelt, die architektonisch nicht so ansprechend sind? Oder um Denkmale, die  Abgründe unserer Geschichte ins Gedächtnis rufen?

Viele Gedenkstätten und Initiativen, die an Orten der Verbrechen oder an Schauplätzen der propagandistischen Inszenierung des NS-Regimes an die Geschichte des Nationalsozialismus und seine Folgen erinnern, wollen darauf eine Antwort geben. Die Gedenkstättenförderung Niedersachsen unterstützt sie dabei mit einem Faltblatt, in dem die Angebote zum Aktionstag aufgeführt werden.

Kurzinfos zu den Orten und Programme am Tag des offenen Denkmals

Faltblatt zum Download

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