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In der Stadt des Lächelns

Kris Cheng hat sein Lachen noch nicht verloren. Obwohl er seit mehr als sechs Stunden alle Hände voll zu tun hat. Aus allen Richtungen strömen Wikipedianer herbei, um sich bei ihm die Schlüssel für ihre Zimmer im Baptist University dorm (BUd) abzuholen, in dem wir in den kommenden Tagen untergebracht sind.

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Eine Hommage an die Mirador Mansions

Tsim Sha Tsui dürfte einer der teuersten Immobilienstandorte der Welt sein. Schuld daran sind, so heißt es, reiche Festlandchinesen, die ihr Geld nicht mehr in Aktien, sondern in Grundstücke, Bauwerke oder Wohnungen investieren. Die Quadratmeterpreise klettern seither in astronomische Höhen. Doch inmitten dieser Spekulationsblase blieben zwei Gebäudekomplexe erhalten, in denen die billigsten Unterkünfte Hongkongs zu finden sind. In einem davon habe ich in den vergangenen Tage übernachtet.

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Zwischen Mauern und Stacheldraht

Die New Territories werden in den vielen Reiseführern recht stiefmütterlich behandelt. Zu Unrecht, wie ich finde. Gerade im Norden der Sonderverwaltungszone gibt es unglaublich viel zu entdecken. Zwischen Mauern und Stacheldraht weiterlesen

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Von Kowloon nach Hongkong Island

Zweiter Tag in Fernost. Nachdem ein altbekannter Wikipedianer und ich gestern in einem Internetchat feststellten, dass wir in Tsim Sha Tsui nur einen Steinwurf voneinander entfernt wohnen, treffen wir uns zum Frühstück.

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Angekommen in Hongkong: Living in a Box

Living in a Box

Hongkong um kurz nach halb fünf in der Frühe. Ich sitze in meinem fünf Quadratmeter großen Zimmer in Kowloon und der Jetlag plagt mich. Zuhause in Bremen ist es jetzt 22.34 Uhr. Zudem habe ich die Wahl zwischen lauter Klimaanlage oder extrem schwülwarmer Luft. An Schlaf ist so nicht zu denken. Aber das gibt mir die Gelegenheit, erste Eindrücke niederzuschreiben. Angekommen in Hongkong: Living in a Box weiterlesen

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Sicherheit schränkt Freiheit ein

Der Spruch „nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) sagen“ ist Bestandteil der Lehre des buddhistischen Gottes Vadjra. Seinen sinnbildlichen Ausdruck findet er in den berühmten drei Affen. Sie sehen, hören und sprechen nichts Böses.  Manchmal gesellt sich zu ihnen noch ein vierter Affe, der mit seinen Händen seinen Unterleib bedeckt. Er hat die Bedeutung „nichts Böses tun“. Sicherheit schränkt Freiheit ein weiterlesen

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(Keine) Nachrichten nach Wunsch

Der Versuch der Einflussnahme von gesellschaftlichen Akteuren auf die Berichterstattung gehört zum Tagesgeschäft eines Journalisten. Dagegen müssen wir uns mit allen Mitteln wehren. Leider geraten diese Versuche der Manipulation viel zu selten ans Licht der Öffentlichkeit. Aktuell sorgt ein Vorfall in Aurich für reichlich Diskussionsstoff. Im Zentrum der Affäre steht Harm-Uwe Weber (SPD). (Keine) Nachrichten nach Wunsch weiterlesen