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Infografiken mit Infogr.am erstellen

Infogr.am war lange Zeit das Maß aller Dinge, wenn es um die Erstellung von Infografiken ging. Der Funktionsumfang ist nach wie vor riesig, doch haben die Entwickler beschlossen, mit ihrem Produkt Geld zu verdienen. Und das ist ja auch ihr gutes Recht. Um nun die Menschen dazu zu bewegen, für Infogr.am zu zahlen, haben die Macher den Funktionsumfang der kostenlosen Basisversion stark eingeschränkt. Für den Einstieg in die Datenvisualisierung ist Infogr.am aber immer noch völlig ausreichend.

Beitragsbild: Screenshot Infogr.am

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Genial.ly: Ein Bild sagt tausend Worte…

Ein neuer Vorstand, die Abgeordneten des Stadtrates oder der aktuelle Kader einer Fußballmannschaft werden häufig in Form von Bildern vorgestellt. Meist gesellt sich dazu eine ewig lange Bildunterschrift, in der alle Namen aufgelistet werden. Besser lässt sich dies mit Genial.ly lösen.

Beitragsbild: Screenshot Genial.ly

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Zahlen, bitte! Gezieltes Fischen im Datenmeer

Beitragsbild: Auregann, Opendata, CC BY-SA 3.0

Datenjournalismus ist harte Arbeit: Zwar gibt es Daten im Netz wie Sand am Meer. Und was man mit ihnen so alles treiben kann, zeigen Opendatacity und das OK Lab Hamburg eindrücklich. Doch ist es nicht immer einfach, in den riesigen Datenmengen die richtigen Sandkörner zu finden. Und hat man sie endlich zusammengetragen, wird noch lange keine Perle draus. Hier ein paar Quellen für Daten. Natürlich gibt es weitaus mehr und darunter mit Sicherheit auch welche, die speziell auf eure Heimatregion zugeschnitten sind.

Beitragsbild: Auregann, Opendata, CC BY-SA 3.0
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Daten auf Karten visualisieren mit CartoDB

Mit CartoDB lassen sich Daten mit Karten verknüpfen und dort visualisieren. Das ist nützlich, um zum Beispiel unterschiedliche Arbeitslosenquoten in den einzelnen Stadtbezirken, Landkreisen etc. darzustellen, die Verteilung von Asylsuchenden auf die einzelnen Bundesländer zu zeigen oder die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung für den Heimatlandkreis bzw. das Verbreitungsgebiet eines Mediums zu veranschaulichen (siehe eigene Beispiele am Ende dieses Beitrags). Auch um eine solche Karte zu erstellen und in das eigene Angebot zu integrieren, sind keine Programmierkenntnisse erforderlich. Selbst Einsteiger können nach einer kurzen Einarbeitungszeit ansprechende Karten erstellen.

Beitragsbild: Screenshot CartoDB

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Alles auf eine Karte setzen: My Maps von Google

Ein weiteres Programm, um ansprechende Online-Karten zu erstellen, ist My Maps von google. Dort lassen sich Karten über einen einfach zu bedienenden Editor mit Markern, Ebenen und gezeichneten Linien versehen. Anschließend können diese mit einem kleinen Code-Schnipsel, den die google mitliefert, in die eigene Website eingebunden werden.

Die Kurzanleitung für My Maps:

  1. Für My Maps ist eine Registrierung bei google erforderlich. Solltet ihr schon ein Konto bei Gmail haben, habt ihr auch einen Zugang zum Karteneditor wie auch zu allen anderen google-Diensten. Nachdem ihr euch angemeldet habt, ruft die Startseite von My Maps auf. Dort klickt ihr in der oberen Menüleiste auf NEUE KARTE ERSTELLEN.
  2. Die Werkzeugleiste ist sehr übersichtlich.
    Die Werkzeugleiste ist sehr übersichtlich.

    Es öffnet sich eine Karte. Unter dem Suchfeld befindet sich die Werkzeugleiste. Damit lassen sich (von links nach rechts) mit der Hand die Karte bewegen, mit dem tropfenförmigen Symbol Marker setzen, mit dem folgenden Symbol Linien, Flächen und Routen einzeichnen sowie mit dem Lineal Entfernungen und Flächen messen.

  3. Setzt man nun einen Marker, kann dieser über ein Untermenü mit einem Titel sowie einer Beschreibung versehen werden. Um dieses aufzurufen, klickt ihr auf den gewünschten Marker. Diesen könnt ihr nun (wiederum von links nach rechts) mit einem anderen Symbol versehen (und diesem eine andere Farbe geben) sowie mit einem Titel, einer Beschreibung und einem Bild versehen. Google erkennt dabei URLs und Emailadressen automatisch.
  4. Zeichnet man eine Linie in die Karte, kann diese ebenfalls über ein Untermenü angepasst werden. Dort lassen sich die Dicke sowie die Farbe der Linie verändern sowie eine Überschrift, ein Beschreibungstext und ein Bild eingegeben werden.
  5. Ähnlich ist es bei eingezeichneten Flächen. Auch sie können eine Überschrift sowie einen Beschreibungstext nebst Bild erhalten. Über den ersten Menüpunkt können Farbe der Fläche, die Dicke der Außenlinien und die Transparenz angepasst werden.
  6. Sind alle Elemente eingezeichnet, vergebt ihr im linken Fenster einen Kartennamen und wenn ihr mögt auch noch eine Beschreibung.
  7. Anschließend klickt ihr im darunterliegenden Dialog auf Teilen. Im sich dann öffnenden Fenster ändert ihr im Bereich Zugriffsberechtigt den Wert von Privat – nur ich habe Zugriff auf Ein – öffentlich im Web und quittiert den folgenden Dialog mit OK. Ihr gelangt wieder zurück zu eurer Karte.
  8. Per Klick auf die drei Punkte neben dem Kartentitel öffnet sich ein Untermenü. Dort wählt ihr den Punkt In meine Website einbetten. Ihr bekommt nun einen HTML-Embed-Code, den ihr in die Zwischenablage kopiert.
  9. Den WordPress-Beitrag auswählen, in welchen die Karte eingebunden werden soll.
  10. Die Ansicht im Textfeld von „Visuell“ auf „Text“ ändern (oben rechts über dem Textfeld).
  11. In den Bereich klicken, wo die Karte platziert werden soll.
  12. Den Code aus der Zwischenablage einfügen.
  13. Aktualisiert bzw. speichert Euren Beitrag.

Das Ergebnis sieht dann so aus:


Für Fortgeschrittene: Es lassen sich auch ..kml, .csv oder .gpx-Dateien mit Geokordinaten hochladen. Das spart viel Arbeit. Eine KML Datei kann man sich zum Beispiel aus Wikipediaartikeln herauslesen lassen, wie etwa der Liste von Windkraftanlagen in Bremen, Hamburg und Niedersachsen. Die Einstellungen für das dafür notwendige Tool sind auf dieser Wikiepedia-Seite dokumentiert. Ein Beispiel für eine solche KML-Datei findet sich hier.


Dieser Artikel ist Teil des Praxisworkshops: Onlinetools für Journalisten. Die weiteren Folgen:

Teil 1: Interaktive Karten mit My Maps von google oder uMap erstellen.

Teil 2: Daten auf Karten visualisieren mit CartoDB.

Teil 3: Bilder mit Genial.ly oder Thinglink zum Sprechen bringen.

Teil 4: Interaktive Infografiken mit Infogr.am erstellten.

Teil 5: Vorher-Nachher-Fotos mit JuxtaposeJS gestalten.

Teil 6: Grafiken aller Art online mit Canva produzieren.

Teil 7: Echtzeitstatistiken mit Infogrfx.

Teil 8: Wortwolken mit Wordle generieren.

Teil 9: Zeitleisten mit Line, TimelineJS und StorymapJS erstellen.

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uMap – Eigene Karten mit Openstreetmap zeichnen

Jedes Ereignis, über das wir täglich berichten, passiert an einem bestimmten Ort. Und gerade im Lokaljournalismus lassen sich Karten gut zur Illustration von Artikeln einsetzen, weil sie meist ortsbezogene Themen zum Inhalt haben. Egal, ob es darin um die geplante Route einer Umgehungsstraße, die Unfallschwerpunkte der Region oder eine Veranstaltung geht. Um eine solche Karte zu erstellen und in das eigene Angebot zu integrieren, sind keine Programmierkenntnisse erforderlich. Alles, was man dazu benötigt ist uMap.

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Filmen für die Wissenschaft

Braunschweigisches Landesmuseum/Ingeborg Simon, Wikipedia im BLM46, CC BY-SA 3.0

In der Wissenskommunikation gehören Videos zu den wichtigsten Werkzeugen. In zumeist ein- bis dreiminütigen Filmen erläutern die Autoren abstrakte Konzepte und Zusammenhänge bzw. zeigen wie man etwas macht oder wie etwas funktioniert. Ganz egal, ob es dabei um die Erkundung eines fernen Planeten oder die Entnahme von Proben in einer Wüste geht, es ist immer fesselnd, den Wissenschaftlern über die Schulter zu blicken, um zu verstehen, was diese gerade Untersuchen. Dabei erschöpfen die kurzen Filme die Themen nicht, sondern zeigen die relevanten Punkte mittels eines guten Storytellings effizient auf. Denn auch in der Wissenskommunikation geht es darum, packende Geschichten zu erzählen.

Beitragsbild: Braunschweigisches Landesmuseum/Ingeborg Simon, Wikipedia im BLM46, CC BY-SA 3.0

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Alle Emails vom iPhone löschen

Alle Emails vom Iphone löschen ist kompliziert, aber möglich.

Der Speicherplatz auf dem Iphone ist eigentlich immer zu knapp. Ganz gleich, welches Modell man sein Eigen nennt. Irgendwann steht jeder vor dem Problem, schnell Speicherplatz freiräumen zu müssen. Ein Blick in die Speicherverwaltung (Einstellungen ->Allgemein ->Speicher- & iCloud-Nutzung ->Speicher verwalten) zeigt, dass die Mail-App zu den größten Speicherfressern auf dem Smartphone gehört. Und mit jeder Mail nimmt sie mehr Platz auf der internen Festplatte des Iphone in Anspruch. Dummerweise ist die Funktion, alle Mails in der App zu löschen, ziemlich versteckt. In diesem Beitrag zeige ich, wie Ihr die unerwünschten Nachrichten schnell entfernt. Natürlich funktioniert das sowohl auf dem IPhone als auch auf dem IPad. Alle Emails vom iPhone löschen weiterlesen

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Internetvideos auf dem iPhone speichern

Das Arbeiten mit dem iPhone ist im Allgemeinen wunderbar einfach. Die Apps funktionieren und sind meist sehr intuitiv zu bedienen. Warum Apple jedoch keine  direkte Möglichkeit bietet, online Videos direkt herunterzuladen, erschließt sich mir nicht. Urheberrechtsbedenken können jedenfalls nicht der Grund sein, denn bei Bildern erlaubt iOS ja das direkte speichern in der Camera-Roll, also dem zentralen Medienspeicher des Telefons. Mit einem kleinen Umweg lassen sich dort aber auch Videos aus dem Internet speichern. Alles, was man dafür benötigt, ist die App VLC for Mobile (kostenlos im Appstore zu beziehen. ca 60 MB). Einzige Einschränkung: Die Filme müssen in einem von iOS unterstützten Videoformat wie „.mov“, „.m4v“ und „.mp4“ vorliegen.

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Facebook: Videos in HD-Qualität hochladen

Die Einstellung ist etwas versteckt. Einmal aktiviert, werden Videos fortan in HD-Qualität hochgeladen.
Die Einstellung ist etwas versteckt. Einmal aktiviert, werden Videos fortan in HD-Qualität hochgeladen.

Kleiner Tipp am Rande: Videos lassen sich vom Iphone auch in HD-Qualität in das Soziale Netzwerk Facebook hochladen.  Dazu müssen jedoch die Einstellungen angepasst werden. Die entsprechende Option findet sich unter ->Einstellungen ->Facebook ->Einstellungen. Dort aktiviert ihr im Bereich Video den Punkt „HD hochladen“.