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Schotten der Südsee: Fidschianer und ihre Röcke

Auch in der Wache vor dem Präsidentenpalast mischen sich britische und fidschianische Einflüsse.

In Fidschi trägt Mann Rock: Der Präsident trägt einen, die Wache vor seinem Haus sowieso und das typische Businessdress besteht aus weißem Hemd mit Krawatte sowie einem Rock. Auch Lehrer, Polizisten und Schülern kleiden sich damit. Kurzum: Der Sulu, so heißt der Rock hier, ist ein völlig normales Kleidungsstück, im Straßenbild Suvas überall präsent und gilt als Nationaldress. Schotten der Südsee: Fidschianer und ihre Röcke weiterlesen

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„In der Vergangenheit liegt die Zukunft“

Der Weg in die Zukunft des transpazifischen Handels führt über den Müll. Es ist ein schmaler Weg, den wir an diesem Tag beschreiten. Rechts spült das Meer Dinge an, die ganz woanders achtlos weggeworfen wurden: Flaschen, Plastiktüten und alle möglichen Abfälle aus Kunststoff. Links schirmt ein Zaun das gerade erst eröffnete Maritime Institut Fidschis vor ungebetenen Gästen ab. Doch nicht etwa dort soll das Transportwesen im Pazifik revolutioniert werden sondern in einem Dorf am Ende des Weges. Davon sind jedenfalls Alison Newell und ihr Mann Peter Nuttall überzeugt. „In der Vergangenheit liegt die Zukunft“ weiterlesen

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Der Präsident, die Uni und das Meer – die erste Woche in Fidschi

Liebe Daheimgebliebenen: In den kommenden Monaten sind wir Euch um elf Stunden voraus. Nach einer langen Anreise haben wir Suva, die Hauptstadt Fidschis vor genau einer Woche erreicht. Und wir sind gut gelandet. Unsere Wohnung ist ein Traum in unmittelbarer Nähe zum Meer. Siljas Büro liegt ebensoschön auf einem der wohl schönsten Campus der Welt und auch mit dem Staatsoberhaupt der Fidschi-Inseln, Epeli Nailatikau, sind wir schon zusammengetroffen. Doch der Reihe nach. Der Präsident, die Uni und das Meer – die erste Woche in Fidschi weiterlesen

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Kurs auf die Fidschi-Inseln

Der Inselstaat Fidschi liegt von Bremen aus betrachtet am anderen Ende der Welt. Viel weiter kann man sich von der Hansestadt kaum entfernen, liegt die Republik doch beiderseits der internationalen Datumsgrenze. Ganze elf Stunden beträgt die Zeitverschiebung. Ab Mitte März 2015 wird das Land für drei Monate unser Zuhause sein. Höchste Zeit, sich auf die Reise vorzubereiten.

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Fidschi will Union Jack aus Flagge verbannen

Die Inselrepublik Fidschi will sich auf seiner Flagge symbolisch von der kolonialen Vergangenheit verabschieden: Ab Oktober soll der Staat eine neue Nationalflagge bekommen – ohne Union Jack. Das erklärte Ministerpräsident Voreqe Bainimarama am Dienstag. Fidschi will Union Jack aus Flagge verbannen weiterlesen

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London – Ein fotografischer Halbmarathon

I love London

London ist die wohl mit Abstand aufregendste Metropole Europas. Sie ist quirlig und modern, bisweilen aber auch stocksteif. Altes wird bewahrt und liebgewonnene Traditionen wie etwa die königliche Schlüsselübergabe am Tower of London werden mit Hingabe gepflegt. Auf der anderen Seite sind die sozialen Probleme der 8,3-Millionen-Einwohnerstadt unverkennbar. Trotzdem – oder weil  die Stadt so zerrissen ist – ist London in den Bereichen Architektur, Mode, Musik, Kultur, Kunst und Unterhaltung nach wie vor eine der innovativsten Städte weltweit. Und gerade für Fotografen ist dieses Moloch der Extreme und Symbol der modernen Metropole ein spannendes Pflaster. London – Ein fotografischer Halbmarathon weiterlesen

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Im Banne des Fotografen

Unter den vielen Fotografen, die Wikipedia und ihre Schwesterprojekte täglich mit Bildern versorgen, ist Diego Delso sicherlich einer der produktivsten. Nahezu 12.000 Aufnahmen hat er inzwischen bei Commons hochgeladen. Dabei hat der Spanier nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität im Blick. Im Banne des Fotografen weiterlesen

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Jimmy Wales: „Das Recht auf Vergessenwerden ist zutiefst unmoralisch“

Tag eins und Tag zwei meines Besuches in London gehen fließend ineinander über. Am Abend treffe ich mich zunächst mit „ze Germans“ im William-Blake-Pub. Es ist ein fröhliches Wiedersehen mit vielen alten Bekannten und italienischem Bier. Anschließend geht es zur Eröffnungsfeier zurück ins Barbican Centre.

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London, Tag 1: Auf dem Weg in den kulinarischen Himmel

Barbican

Erster Tag in London. Schon beim Abflug in Bremen treffe ich die ersten Wikipedianer, die wie ich auf dem Weg zur Wikimania sind. Gemeinsam besteigen wir auf dem kleinen Flughafen von Bremen die Maschine, die uns nach London bringen soll. London? Nicht ganz. Wie bei Ryanair üblich (außer in Bremen) befinden sich die Flughäfen meist weit entfernt von den Orten, an die man eigentlich möchte. So auch in London, wo die Maschine in Stansted,  dem größten Flughafen für Billigflieger landet. London, Tag 1: Auf dem Weg in den kulinarischen Himmel weiterlesen