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Genial.ly: Ein Bild sagt tausend Worte…

Ein neuer Vorstand, die Abgeordneten des Stadtrates oder der aktuelle Kader einer Fußballmannschaft werden häufig in Form von Bildern vorgestellt. Meist gesellt sich dazu eine ewig lange Bildunterschrift, in der alle Namen aufgelistet werden. Besser lässt sich dies mit Genial.ly lösen.

Beitragsbild: Screenshot Genial.ly

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Filmen für die Wissenschaft

Braunschweigisches Landesmuseum/Ingeborg Simon, Wikipedia im BLM46, CC BY-SA 3.0

In der Wissenskommunikation gehören Videos zu den wichtigsten Werkzeugen. In zumeist ein- bis dreiminütigen Filmen erläutern die Autoren abstrakte Konzepte und Zusammenhänge bzw. zeigen wie man etwas macht oder wie etwas funktioniert. Ganz egal, ob es dabei um die Erkundung eines fernen Planeten oder die Entnahme von Proben in einer Wüste geht, es ist immer fesselnd, den Wissenschaftlern über die Schulter zu blicken, um zu verstehen, was diese gerade Untersuchen. Dabei erschöpfen die kurzen Filme die Themen nicht, sondern zeigen die relevanten Punkte mittels eines guten Storytellings effizient auf. Denn auch in der Wissenskommunikation geht es darum, packende Geschichten zu erzählen.

Beitragsbild: Braunschweigisches Landesmuseum/Ingeborg Simon, Wikipedia im BLM46, CC BY-SA 3.0

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Internetvideos auf dem iPhone speichern

Das Arbeiten mit dem iPhone ist im Allgemeinen wunderbar einfach. Die Apps funktionieren und sind meist sehr intuitiv zu bedienen. Warum Apple jedoch keine  direkte Möglichkeit bietet, online Videos direkt herunterzuladen, erschließt sich mir nicht. Urheberrechtsbedenken können jedenfalls nicht der Grund sein, denn bei Bildern erlaubt iOS ja das direkte speichern in der Camera-Roll, also dem zentralen Medienspeicher des Telefons. Mit einem kleinen Umweg lassen sich dort aber auch Videos aus dem Internet speichern. Alles, was man dafür benötigt, ist die App VLC for Mobile (kostenlos im Appstore zu beziehen. ca 60 MB). Einzige Einschränkung: Die Filme müssen in einem von iOS unterstützten Videoformat wie „.mov“, „.m4v“ und „.mp4“ vorliegen.

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Teil 1: Die besten Apps zum Schneiden und Filmen mit dem Smartphone

Sowohl bei der Aufnahmen als auch beim Schnitt arbeite ich mit Apps, die ich hier nun vorstelle. Weltweit läuft auf etwa 80 Prozent aller Smartphones Android als Betriebssystem und immer mehr Entwickler entdecken das Potential dieses Betriebssystems. Leider gehören die Programmierer von Videoschnittsoftware nicht dazu. Verglichen mit dem Apple-System iOS gibt es nur sehr wenige Apps für mobilen Journalismus (mobile journalism).

Titelbild: Fuzheado, Wikimakesvideo-iphone-camera, CC BY-SA 3.0

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Teil 6: Videoschnitt auf dem Smartphone

Sind alle Szenen im Kasten sind, gilt es, aus diesem Rohmaterial einen Film zu machen, der auch für unbeleckte Zuschauer gleichermaßen spannend wie informativ ist. Denn egal ob wir nun ein Urlaubsvideo oder einen Film über die neuesten Forschungsergebnisse gestalten wollen, ist es unsere Aufgabe, eine Geschichte zu erzählen. Wer mit der Five-Shot-Methode und den grundlegenden Interviewtechniken gearbeitet hat, dürfte genügend Material für ein beachtenswertes Werk haben.

Titelbild: Screenshot der iMovie Version 10.0.4, Quelle: Benutzer:Patricks Wiki, Urheber bzw. Nutzungsrechtinhaber: Apple Inc., Gemeinfrei
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Ein Bergdorf im Ausnahmezustand

Normalerweise ist Esino Lario ein verschlafenes Dorf. Jetzt aber beginnt der Ausnahmezustand.
Normalerweise ist Esino Lario ein verschlafenes Dorf. Jetzt aber beginnt der Ausnahmezustand.

Esino Lario ist in idyllisches Bergdorf hoch über dem Comer See. Normalerweise ist hier oben nicht viel los. Ein Zeitschriftenladen, ein Supermarkt und eine Postfiliale, dazu eine Handvoll Bars. Mehr brauchen die knapp 750 Einwohner nicht, um sich wohlzufühlen. In diesen Tagen jedoch strömen Menschen aus aller Welt in die norditalienische Provinz. Für ein Wochenende ist das Dorf das Zentrum der Wikipediabewegung. Esino Lario ist Gastgeber der Wikimania, dem „Wikipedia-Jahrestreffen“. Und das sorgt dafür, dass sich die Einwohnerzahl kurzerhand verdoppelt. Auf den ersten Blick wollen sie nicht so richtig zusammenpassen, das Dorf und seine mit Laptops, Smartphones und unzähligen weiteren digitalen Spielzeugen ausgestatteten Bewohner auf Zeit. Auf den zweiten Blick wird deutlich, wie sehr die Einheimischen auf ihre temporären Gäste gewartet haben. Schließlich haben sie alles dafür getan, um die Wikimania nach Italien zu holen. In einem aufwändigen Bewerbungsprozess setzte sich das Dorf gegen Städte wie Manila durch.

Leuchtende Fahrbahnmarkierungen weisen nicht nur Wikipedianern den Weg.
Leuchtende Fahrbahnmarkierungen weisen nicht nur Wikipedianern den Weg.

Dann ging man ans Werk. Mit unglaublichem Engagement haben die Bürger ihr Dorf herausgeputzt und dabei kaum einen Stein auf dem anderen gelassen. Im Kulturzentrum richteten sie ein Pressezentrum ein, Museum und Grundschule verwandelten sie kurzerhand in Konferenzräume und auch die Fahrbahnmarkierungen erstrahlen seit einigen Tagen in leuchtenden Farben. Spurrillen und Unebenheiten ließ man selbstverständlich beseitigen. Alles soll schließlich wie neu aussehen, wenn die Wikipedianer nach Esino Lario kommen. Zu guter Letzt ließ die Gemeinde eigens für die Wikimania die Straßen aufreißen und eine Glasfaserleitung legen. Denn eine stabile Internetverbindung, das wussten die Bewohner, ist für die Wikimania-Besucher essenziell. Und nach der Veranstaltung wird das Dorf weiter von der besseren Anbindung an das weltweite Netz profitieren.

Nun aber ist es endlich so weit. Es ist angerichtet. Nach und nach tröpfeln die Wikipedianer aus aller Herren Länder ein. Und die Logistik besteht ihre erste Bewährungsprobe. Reibungslos verteilen hunderte Freiwillige die Gäste auf die verschiedenen Unterkünfte, statten sie mit Konferenzmaterialien und Essensmarken aus. Und von letzteren profitiert die örtliche Gastronomie, die ebenfalls keine Mühen scheut, um den Ansturm zu bewältigen und hungrige Mäuler mit schmackhafter italienischer Küche zu versorgen. Es gab schon Wikimanias mit deutlich schlechterem kulinarischen Angebot.

Die Unterkunft versprüht den Charme eines Schullandheims, in dem seit den 1970er Jahren kaum etwas passiert ist, abgesehen davon, dass es zumindest während der Wikimania mit schnellem Internet versorgt ist. Es gibt Zwei-, Drei- und Fünfbettzimmer deren Ausstattung lediglich dafür geeignet ist, darin zu schlafen. Duschen müssen viele meiner Freunde in Gemeinschaftsbädern. Durch einen für mich glücklichen Zufall (eine Wikipedianerin, der ich an dieser Stelle gute Besserung wünsche, sagte krankheitsbedingt ab), habe ich doch noch ein Einzelzimmer mit eigenem Bad ergattern können. Es ist mit Schreibtisch, Stuhl und Schrank etwas gemütlicher möbliert. Alles ist spartanisch, aber abgesehen von den Fünfbettzimmern völlig ausreichend. Betreiber des Heims ist das Päpstliche Institut für die auswärtigen Missionen, dem wohl auch das Kruzifix an der Wand zu verdanken ist.

Zum Espresso reicht man dieser Tage ganz selbstverstädlich Wikipedia-Kekse.
Zum Espresso reicht man dieser Tage ganz selbstverstädlich Wikipedia-Kekse.

Ganz wie es sich für eine Wikimania gehört, ist das Wetter gut. Schon früh morgens ist es draußen sehr angenehm und die Straßen im historischen Zentrum sind schon recht früh mit vielen Italienern bevölkert, die hier – natürlich im Stehen – den einen oder anderen Espresso in einer der vielen kleinen Kaffeebars zu sich nehmen und in intensiven Diskussionen beim Gestikulieren schon mal die Hände verknoten.

Hauptgesprächsthema ist in diesen Tagen natürlich die Wikimania. Und schnell wird auch hier deutlich, dass die überwältigende Mehrheit der Dorfbewohner stolz auf das geleistete und froh ist, dass nun endlich alles losgeht. Ihre Hilfsbereitschaft ist kaum zu übertreffen und Sprachbarrieren reißen sie nach italienischer Art mit Händen und Füßen ein. Schließlich gibt es für jedes Problem eine Lösung – irgendwann.

In wenigen Minuten eröffnet Jimmy Wales, der Hauptgründer der Online-Enzyklopädie das Hauptprogramm der Wikimania.  Ich darf heute Nachmittag  meinen ersten Vortrag halten: How to make a short documentary with a smartphone. Davon werde ich dann morgen berichten. Jetzt wird erst einmal ein Wiedersehen mit Freunden gefeiert.

Zum Einstieg auf meinen Vortrag hier ein kleines Filmchen:


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Wikipedia ist ein Dorf

Bild: Bild: Alessandra Meloni, "We welcome wikipedians!" in Esino Lario, CC BY-SA 4.0

Stell Dir vor, es ist Wikimania und das ganze Wikiversum bricht auf, um sich in einem winzigen Punkt auf der Landkarte zu konzentrieren. Muss darauf nicht zwangsläufig ein Urknall für die Online-Enzyklopädie folgen? Ich hoffe zumindest, einen ganz kleinen auslösen zu können. Denn erstmals bin ich mit einem Programmbeitrag verteten. Doch der Reihe nach.

Titelbild: Alessandra Meloni, „We welcome wikipedians!“ in Esino Lario, CC BY-SA 4.0
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Filmen mit dem Smartphone – gewusst wie

Smartphones können der Newsroom für die Hosentasche sein, wenn man nur mit ihnen umzugehen weiß. Davon ist jedenfalls die altehrwürdige BBC überzeugt. Und damit zumindest jeder sein Mobiltelefon als Schnittstudio gebrauchen kann, zeigt die BBC Academy, wie man sendefähige Videos mit dem iPhone oder seinen Androidkollegen aufnimmt, bearbeitet und anschließend auf diversen Plattformen verbreitet.

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Eine Vine-Wall erstellen

von TNTv владелец торговой марки. [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Mit Vine können kurze Videos aufgezeichnet und veröffentlicht werden. Vor allem in den USA erfreuen sich die Sechs-Sekunden-Clips großer Beliebtheit. In Deutschland kennt dagegen kaum jemand Vine. Zu Unrecht.

Beitragsbild: von TNTv владелец торговой марки. [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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