
Videos sind das Medium der Stunde. Sie gehören zu den erfolgreichsten Contentformaten auf Instagram, Facebook, LinkedIn, Snapchat, TikTok und YouTube. Sie erreichen Menschen direkt, wecken Emotionen und vermitteln Informationen auf besonders anschauliche Weise. Ob kurze Reels, spannende Reportagen oder persönliche Einblicke hinter die Kulissen, mit bewegten Bildern lassen sich Geschichten erzählen, komplexe Themen verständlich machen und Zielgruppen für eigene Inhalte begeistern.
In meinen Workshops zur Videoproduktion mit dem Smartphone lernen die Teilnehmenden, wie sie eigenständig Videos planen, drehen, schneiden und veröffentlichen. Die praxisorientierten Seminare richten sich an Journalistinnen und Journalisten, Mitarbeitende aus Pressestellen und Unternehmen sowie Menschen aus Wissenschaft, Landwirtschaft und Verbänden, die Videos für ihre berufliche Kommunikation einsetzen möchten. Für die Produktion aufwendiger Werbefilme oder Kinoproduktionen sind sie dagegen nicht gedacht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich mit vorhandenen Smartphones, geeigneten Apps und wenig zusätzlicher Ausrüstung auch ohne professionelles Kamerateam überzeugende Videos produzieren lassen. Statt ausschließlich theoretische Grundlagen zu vermitteln, arbeiten die Teilnehmenden an eigenen Themen, üben Bildgestaltung, Interviews und Storytelling und erstellen eigene Videobeiträge. Dabei profitieren sie von meiner langjährigen Erfahrung als Journalist, Fotograf und Dozent sowie von Workshops, die ich speziell auf die Anforderungen der jeweiligen Branche und Organisation zuschneide.
Wer nach meinem Workshop Hollywoodfilme drehen möchte, wird vermutlich enttäuscht sein. Wer dagegen lernen möchte, mit einfachen Mitteln gute Videos für den Berufsalltag zu produzieren, ist hier richtig. Im Mittelpunkt stehen praktische Übungen, verständliche Technik und Ergebnisse, die sich ohne großes Budget und zusätzliche Ausrüstung umsetzen lassen.
Mögliche Inhalte der Videoworkshops
Smartphone-Videos für Journalistinnen und Journalisten
Interviews, Reportagen und aktuelle Ereignisse lassen sich mit dem Smartphone schnell und unkompliziert dokumentieren. In diesem Workshop lernen Journalistinnen und Journalisten, eigenständig professionelle Videobeiträge für Online, Social Media und redaktionelle Plattformen zu produzieren.
- Mobile Reporting und journalistisches Storytelling
- Interviews und O-Töne professionell aufnehmen
- Reportagen und Ereignisse filmisch dokumentieren
- Schnittbilder und Five Shot Methode
- Videos direkt auf dem Smartphone schneiden
Smartphone-Videos für Landwirtschaft und Agrarbranche
Landwirtschaft bietet unzählige spannende Geschichten. Ob Einblicke in den Betriebsalltag, moderne Landtechnik, Tierhaltung oder Mitarbeitergewinnung: Mit kurzen Videos lassen sich Menschen erreichen und landwirtschaftliche Themen anschaulich vermitteln. Im Workshop entwickeln wir passende Videoideen und setzen sie praktisch um.
- Arbeitsabläufe und landwirtschaftliche Praxis filmen
- Authentische Einblicke in Betriebe geben
- Reels für Instagram, Facebook und TikTok erstellen
- Videos für Ausbildung und Mitarbeitergewinnung
- Komplexe Agrarthemen verständlich erklären
Smartphone-Videos für Wissenschaft und Forschung
Forschung verständlich und spannend vermitteln: In diesem Workshop lernen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie sie ihre Projekte, Ergebnisse und den Forschungsalltag mit dem Smartphone filmisch präsentieren. Im Mittelpunkt stehen anschauliche Erklärungen, visuelles Storytelling und die Produktion kurzer Videos für die Wissenschaftskommunikation.
- Science Communication mit dem Smartphone
- Forschungsthemen verständlich aufbereiten
- Experimente und Forschungsprozesse filmen
- Erklärvideos und kurze Wissenschaftsclips
- Videos für Hochschulwebseiten und Social Media
Smartphone-Videos für PR und Öffentlichkeitsarbeit
Bewegte Bilder machen Organisationen, Projekte und Menschen sichtbar. In diesem Workshop lernen Mitarbeitende aus Pressestellen und Kommunikationsteams, wie sie mit dem Smartphone eigenständig Videos für Webseiten, Social Media und die interne Kommunikation produzieren. Dabei stehen alltagstaugliche Formate und effiziente Arbeitsabläufe im Mittelpunkt.
- Veranstaltungen und Projekte dokumentieren
- Interviews und Statements aufnehmen
- Reels und kurze Social-Media-Videos produzieren
- Imagevideos und Mitarbeitendenporträts gestalten
- Videoproduktion in Redaktionsabläufe integrieren
Meine Erfahrungen aus Journalismus und Medienproduktion
Als freier Journalist, Fotograf und Dozent beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit mobiler Medienproduktion und digitalem Storytelling. Smartphones haben die journalistische Arbeit und die Öffentlichkeitsarbeit grundlegend verändert. Diese Entwicklung begleite ich seit ihren Anfängen und gebe meine Erfahrungen in Seminaren und Workshops weiter.
Seit 2013 unterrichte ich unter anderem bei Verlagen, Redaktionen, Hochschulen, Unternehmen und Verbänden, unter anderem beim Deutschen Journalistenverband. Ich bin seit Jahren Jurymitglied beim gemeinsamen Videowettbewerbs der Höheren Landbauschule (HöLa), des Kreisbauernverbandes Rendsburg-Eckernförde und des Bauernblattes und bereite die Schülerinnen und Schüler auf den Wettbewerb vor. Außerdem bin ich Jurymitglied der Grünen Reportage (derzeit leider nur als Archivlink möglich) des Verbandes der Agrarjournalisten Deutschland (VDAJ), für den ich auch regelmäßig Workshops gebe. 2025 war ich Jurymitglied beim Preis für Mediale Partizipation der Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen. Im Bereich der Wissenschaftskommunikation mit dem Smartphone gebe ich unter anderm regelmäßigWorkshops an den Unis Kiel, Bremen sowie am Marum. Die Ergebnisse lassen sich hier anschauen.
Das Branchenmagazin journalism.co.uk zählt mich zu den 51 Mobile Journalists, denen man folgen sollte. Auch international habe ich zahlreiche Workshops zur mobilen Medienproduktion gegeben, unter anderem für die Pacific Community in Suva (Fidschi), das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) in Straßburg und Kopenhagen sowie für Wikimedia in Esino Lario, London und Paris.
Dabei interessiert mich nicht nur, was technisch möglich ist. Viel wichtiger finde ich die Frage, wie sich mit einfachen Mitteln gute Geschichten erzählen lassen und welche Werkzeuge im Arbeitsalltag tatsächlich funktionieren.
Ich probiere gerne neue Apps und Technologien aus, teste ihre Möglichkeiten und Grenzen und gebe meine Erfahrungen weiter. In meinen Seminaren möchte ich vor allem Neugier wecken, Berührungsängste abbauen und zeigen, wie viel sich bereits mit einem Smartphone und etwas Übung erreichen lässt.
Häufige Fragen zu meinen Videoworkshops
Nein. Viele meiner Workshops richten sich ausdrücklich an Einsteigerinnen und Einsteiger. Wer bereits Erfahrungen mit dem Videodreh hat, kann diese vertiefen und neue Techniken kennenlernen. Die Inhalte passe ich an die Kenntnisse der Teilnehmenden an.
Ein halbwegs aktuelles Android Smartphone oder iPhone reicht in der Regel aus. Die meisten Übungen lassen sich mit der vorhandenen Kamera und geeigneten Apps durchführen. Zusätzliches Zubehör ist für den Einstieg nicht zwingend erforderlich.
Je nach Geräten und Anforderungen arbeiten wir beispielsweise mit KineMaster, VN, LumaFusion oder anderen geeigneten Anwendungen. Die Auswahl stimmen wir im Vorfeld ab.
Ja, sehr gerne. Besonders sinnvoll ist es, wenn die Teilnehmenden direkt an Themen aus ihrem Arbeitsalltag arbeiten. So können während des Workshops beispielsweise Reels, kurze Interviews, Veranstaltungsberichte oder Videos zur Mitarbeitergewinnung entstehen.
Das hängt von den gewünschten Inhalten ab. Für einen ersten Einstieg eignen sich bereits einige Stunden. Wer den gesamten Produktionsprozess vom Konzept über den Dreh bis zum fertigen Schnitt kennenlernen möchte, sollte mindestens einen ganzen Tag einplanen. Für umfangreichere Videoprojekte sind auch mehrtägige Workshops möglich.
Ja. Alle Themen können individuell zusammengestellt und auf die Anforderungen Ihrer Redaktion, Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation zugeschnitten werden. Die Seminare sind sowohl in Präsenz als auch online und auf Deutsch oder Englisch möglich.
