Die publizistische Aufbereitung von Daten gewinnt – gerade im Internet – eine immer größere Bedeutung. Ganz wichtig ist dabei die Visualisierung der Daten und das Einbetten in die eigene Webseite. Mit Text, Audio oder Video kommentierte Infografiken können aus zunächst langweilig anmutenden Daten eine spannende Geschichte machen. Die Zeiten, in denen diese Grafiken ziemlich lieblos und trocken daherkamen, gehören der Vergangenheit an. Im Internet gibt es diverse Hilfsmittel, mit denen Datensätze in schicke Grafiken zu verwandeln. Dafür braucht es kein spezielles Fachwissen und meist auch keinen teuren Grafiker oder Programmierer. Selbst Animationen lassen sich mit nützlichen Helfern aus dem Web oft in kürzester Zeit erstellen. Mit Venngage können zum Beispiel komplette Datengeschichten gestaltet und aufbereitet werden.
Von Wortwolken und -hülsen
Wortwolken sind toll. Je nach Häufigkeit im Text stellen heben sie Wörter durch eine größere Schrift, wechselnde Farben oder eine Mischung aus horizontaler und vertikaler Ausrichtung hervor. Sie eignen sich beispielsweise dazu, die seitenlangen Wahlprogramme der einzelnen Parteien im Vorfeld von Wahlen grafisch anschaulich darzustellen. Es ist wirklich simple, eine solche Wortwolke zu erstellen. Alles, was man dazu benötigt ist wordle. Mehr über „Von Wortwolken und -hülsen“ Lesen
Geschichten mit Social-Media-Inhalten erzählen
Mit Storify wird der Journalist zum Kurator. Mit dem Internetdienst können Onlinebeiträge zu einem bestimmten Thema in einer Art Zeitleiste („Story“ genannt) zusammengefasst werden. Dabei kann Storify auf Inhalte von Twitter, Facebook, Flickr, tumblr und anderen Angeboten im World Wide Web zurückgreifen und deren Inhalte zu einer Geschichte verknüpfen. Mehr über „Geschichten mit Social-Media-Inhalten erzählen“ Lesen
Reisen auf der Zeitleiste
Mit line lassen sich interaktive Zeitleisten erstellen. Diese können neben Text auch Multimedia-Elemente wie Videos und Fotos enthalten und so eine sinnvolle Ergänzung der Berichterstattung zu Jubiläen und langfristigen Entwicklungen bilden oder Lebensläufe und Nachrufe illustrieren. Mehr über „Reisen auf der Zeitleiste“ Lesen
Mit Audioslideshows nah an den Protagonisten
Audio-Slideshows sind eine weitere multimediale Darstellungsform im Online-Journalismus. Sie eignen sich besonders gut für Porträts. Mehr über „Mit Audioslideshows nah an den Protagonisten“ Lesen
Soziale Netzwerke stricken
Soziale Netzwerke haben für Journalisten eine große Bedeutung. Häufig greifen Redaktionen auf Twitter- und Facebook-Inhalte zurück, um ihre Berichterstattung anzureichern, so zum Beispiel während des Syrischen Bürgerkriegs oder der Katastrophe von Fukushima. Zudem dienen die sozialen Netzwerke der Kommunikation mit dem Leser und zur Verbreitung eigener journalistischer Werke. Doch Youtube, Soundcloud, Pinterest, Twitter, Goggle plus oder auch andere Plattformen können nur im Verein mit dem eigenen Blog so richtig erfolgreich für die eigene journalistische Arbeit genutzt werden, so das Ergebnis des Workshops „Journalist 2.0: Social Media, Blogs, Twitter, Facebook & Co“ auf dem süddeutschen Journalistentag am 14. Juni 2014 in Stuttgart.
Bewegende und bewegte Bilder veröffentlichen
Gute Webtexte sind multimedial und interaktiv. Erst Bilder, Grafiken und Videos machen Blog-Posts lebendig und attraktiv. Die Einbindung von Videos in WordPress ist dankenswerterweise ziemlich einfach. Es gibt allerdings mehrere Wege, von denen zwei für uns interessant sind: Die Einbettung aus der WordPress-Mediathek oder via Youtube. Beginnen wir mit letzterer.
Beitragsbild: Videostream_Icon.png von Andreas Prinz (Eigenes Werk) [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons
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Eine Vine-Wall erstellen
Mit Vine können kurze Videos aufgezeichnet und veröffentlicht werden. Vor allem in den USA erfreuen sich die Sechs-Sekunden-Clips großer Beliebtheit. In Deutschland kennt dagegen kaum jemand Vine. Zu Unrecht.
Beitragsbild: von TNTv владелец торговой марки. [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
Kostenlose Software für Journalisten
Die Zeiten, in denen für die Büroausstattung hunderte oder gar tausende von Euro zu berappen waren, sind vorbei. Professionelle Software muss nicht teuer sein. Programme, die den täglichen Arbeitsablauf eines Redakteurs erleichtern, gibt es zuhauf.
Beitragsbild: von Tom Morris (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 oder GFDL], via Wikimedia Commons
Quellen für freie Bilder, Grafiken und Audiodateien
Einfach Musik, Bilder und Töne aus dem Internet laden und dann im die eigenen Produktionen einzubinden, ist nicht zu empfehlen. Es ist inzwischen ein Leichtes, Lizenzverstöße festzustellen. In den Tiefen des World Wide Web gibt es allerdings einige Seiten von denen denen man Dateien ganz legal und kostenlos downloaden kann. Doch gerade im Bereich Musik ist Vorsicht angesagt: Will man die Stücke in eigenen Videos nutzen und diese öffentlich zeigen, muss man die Künstler in der Regel die Komponisten über die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) vergüten. Einen Ausweg bietet GEMA-freie Musik. Allerdings gilt auch bei den folgenden Seiten: Im Einzelfall sollte man nochmal die Lizenz der gewünschten Datei überprüfen. Mehr über „Quellen für freie Bilder, Grafiken und Audiodateien“ Lesen