Geschrieben am

Teil 2: Die Grundaussattung für Smartphonefilmer

Der wichtigste Teil der Ausstattung – das Smartphone –tragt ihr vermutlich fast immer bei Euch. Was man sonst noch zum Start in die Filmwelt benötigt, erkläre ich in diesem Beitrag.

Titelbild: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), Periscope app streaming a guided tour in Städel museum, Frankfurt-3308, CC BY-SA 4.0


Mit einem flexiblen Stativ lässt sich die Kamera nahezu überall befestigen. Bild: Jan Ainali, Stockholm Marathon 2015 BQ 03, CC BY-SA 4.0
Mit einem flexiblen Stativ lässt sich die Kamera nahezu überall befestigen. Bild: Jan Ainali, Stockholm Marathon 2015 BQ 03, CC BY-SA 4.0
  • Kamera: Die Kamera in Eurem Smartphone ist mit Sicherheit die beste, die ihr habt, denn ihr habt sie immer dabei und könnt so überall und zu jeder Zeit mit dem Dreh beginnen. Abgesehen davon ist die Filmqualität der meisten verbauten Kameras für Onlinevideos wie auch Film und Fernsehen völlig ausreichend.
  • Mikrophon: Während Smartphones heute gute Videos aufzeichnen können, sieht es aus technischen Gründen beim Ton anders aus. Schließlich wurden die Geräte hauptsächlich zum Telefonieren konzipiert. Die Mikrophone sind deshalb häufig für das Filmen an ungünstiger Stelle positioniert. Zudem ist es beim Filmen enorm wichtig, den Ton möglichst nahe an der Quelle aufzuzeichnen, um Störgeräusche zu minimieren. Ein gutes externes Mikrophon ist daher Pflicht. Leider können diese Geräte leicht mehrere hundert Euros kosten. Glücklicherweise gibt es aber auch günstigere Lösungen. Ihr solltet Euch eines besorgen, dass für euch die beste Kosten/Nutzen-Bilanz hat. Meines kostete 30 Euro und ich habe bis dato nicht einen Cent davon bereut. Eine günstige Alternative sowie eine Lösung für den Notfall ist die Nutzung eines Headsets, das mit den meisten Telefonen ausgeliefert wird. Probiert es aus. Ihr werdet hören, dass die Tonqualität selbst bei Verwendung des Headsets merklich besser ist.
  • Stativ: Die Verwendung eines Stativs macht den Unterschied zwischen einem ganz ordentlichen und einem großartigen Film. Denn jeder Wackler nervt und lenkt vom eigentlichen Geschehen ab. Also gehört auch ein Stativ unbedingt in die Grundausstattung. Sehr schön ist ein flexibles Ministativ, dass man an jedem Pfahl, jder Stange oder auf einem Tisch fixieren kann. Alternativ genügt für den Start auch ein günstiges Tischstativ, dass es schon für fünf Euro zu kaufen gibt.

Mit dieser Grundausstattung lässt sich bereits ein anständiger Film drehen. Wer dann tiefer in die Filmwelt eintauchen möchte kann später noch in folgende Gerätschaften Geld investieren:

  • Handgriff. Mit einem Handgriff für das Smartphone filmt es sich freihändig viel bequemer.
  • Selfie-Stick: Ja, ihr habt richtig gelesen. Der verrufene Selfie-Stick ist zum Filmen manchmal wirklich sehr nützlich, erlaubt er doch Aufzeichnungen aus ungewöhnlicher Perspektive. Außerdem erlaubt er es Euch, weitgehend autonom zu arbeiten, wenn ihr beispielsweise gleichzeitig Kameramann sowie Sprecher sein wollt und Euch dabei filmisch verfolgen möchtet, wenn ihr von A nach B geht.
  • Power Bank: Abgesehen vom Speicher ist der Akkus die große Schwachstelle beim Filmen mit dem Smartphone. Er ist einfach viel u schnell leer. Abhilfe schafft hier eine zusätzliche portable Energiequelle.
  • Externer Speicher: Viele Smartphones haben nur wenig Speicherkapazität. Diese lässt sich mit externen Lösungen leicht erweitern. Leider ist der Zugriff auf dort abgelegte Videosequenzen jedoch leider meist sehr kompliziert, weshalb sie meist nur als Zwischenspeicher taugen.
  • Eine Digitalkamera, die Filme aufzeichnen kann sowie eine WLAN-SD-Karte: Mit der Digitalkamera lässt sich eine Szene gleichzeitig aus einer weiteren Perspektive aufzeichnen. Per WLAN-SD-Karte lässt sich dieses Material direkt auf das Smartphone übertragen und kann dort dann auch für den Schnitt genutzt werden.

Im dritten Teil des Praxisworkshops „Filmen mit dem Smartphone“ geht es um Goldene Regeln für gutes Filmen.

Dieser Artikel ist Teil des Praxisworkshops: Filmen mit dem Smartphone. Die weiteren Folgen:

Teil 1: Die besten Apps zum Schneiden und Filmen mit dem Smartphone

Teil 2: Die Grundausstattung für Smartphonefilmer

Teil 3: Goldene Regeln für gutes Filmen

Teil 4: Filmen nach Michael Rosenblums „Five-Shot-Methode“

Teil 5: Grundlegende Interviewtechniken für Smartphonefilmer

Teil 6: Videoschnitt auf dem Smartphone

Teil 7: Der erste eigene Dokumentarfilm

Teil 8: Weitere Informationen: Linkempfehlungen für Smartphonefilmer

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.