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Musik ohne iTunes auf dem iPhone speichern

How to add music to your iphone without itunes

Das iPhone ist ein wunderbar vielseitiges Gerät, das sich großer Beliebtheit erfreut. Journalisten schätzen die Qualität der Hardware, die Stabilität des Betriebssystems und die vielen Apps, mit denen sie professionell arbeiten können. Einziger Wermutstropfen sind die Restriktionen, die Apple seinem Flaggschiff auferlegt. Die llermeisten sind mir total unverständlich. Noch schlimmer: Sie nerven mich unentwegt und behindern mich bei der Arbeit. Wer zum Beispiel seinen in iMovie, Kinemaster oder Splice produzierten Videos noch eine Hintergrundmusik hinzufügen möchte, die nicht aus der Standardrepertoire der jeweiligen Apps kommt, steht im Netzt vor einer prall gefüllten Auslage, die jedoch durch das Schaufenster iTunes unerreichbar ist.

Zwar gibt es im Netz unzählige Bibliotheken, aus denen man sich GEMA-freie und unter einer freien Lizenz stehende Musik herunterladen könnte. Die Betonung liegt auf könnte. Denn was auf Android-Telefonen problemlos möglich ist, stellt iPhone Benutzer vor eine unerwartet große Hürde. Um Musik auf iPhone, iPad oder iPod kopieren, muss man diese zunächst per iTunes auf das entsprechende Gerät übertragen. Direkte Downloads aus dem Netz sind auf diesem Wege ausgeschlossen. Das ist für Smartphone-Journalisten, die ja bekanntlich gerne mobil arbeiten, äußerst unpraktisch. Glücklicherweise kann man den iTunes zwang umgehen und auch dann, wenn man auf Reisen ist und seinen Laptop nicht dabei hat, auf das riesige Angebot im Netzt zurückgreifen. Wie das geht, zeige ich euch in einem Video. In meinen Videos verwende ich viel Musik aus dem Free Music Archive oder der Youtube Audio Library. Wie immer gilt: Respektiert die Arbeit und die Rechte anderer. Wen ihr euch unsicher seid, wie ihr die Musikstücke verwenden könnt, schreibt die jeweiligen Urheber VOR einer Veröffentlichung an und fragt, wie ihr Urheber und Lizenz angeben sollt. Das gebietet schon der Gesunde Menschenverstand. Nebenbei erspart es eine Menge Ärger und vieleicht macht ihr sogar noch jemandem eine Freude, wenn er weiß, dass sein Musikstück der Soundtrack zu eurem Video ist.

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