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Die besten WordPress-Plugins 2019

Plugins sind für den professionellen Einsatz von WordPress unverzichtbar. Sie erweitern das Content-Management-System um Funktionen zu erweitern, die in der Grundversion oder im ausgewählten Theme nicht zur Verfügung stehen. In diesem Artikel stelle ich Dir die besten und wichtigsten WordPress Plugins des Jahres 2019 vor. Alle vorgestellten Erweiterungen sind dabei kostenlos.

  1. WordPress Cache Enabler – Ladezeiten-Optimierung: Webseiten, die eine lange Ladezeit haben, verprellen potentielle Besucher. Wie Deine Seite sich so schlägt, kannst du mit diesen 8 kostenlosen Tools zum Messen der Website-Geschwindigkeit herausfinden. Zu verbessern gibt es eigentlich immer etwas. Um WordPress schneller zu machen, helfen Cache-Plugins, von denen es sehr viele gibt. Das meiner Meinung nach beste und am einfachsten zu bedienende ist der WordPress Cache Enabler.
  2. EU Cookie Law: Das derzeit wohl beste kostenlose Plugin zum Erstellen eines Cookie-Banner für WordPress. Es ist einfach zu bedienen. Damit kannst Du z.B. die Verbindung zu den externen Diensten und Webseiten blockieren. Erst wenn der Nutzer sein OK gibt, werden die Inhalte angezeigt.Warum das wichtig ist? Eingebettete Inhalte von anderen Websites verhalten sich exakt so, als ob der Besucher die andere Website besucht hätte. Diese Websites können Daten über dich sammeln, Cookies benutzen, zusätzliche Tracking-Dienste von Dritten einbetten und deine Interaktion mit diesem eingebetteten Inhalt aufzeichnen, inklusive deiner Interaktion mit dem eingebetteten Inhalt, falls du ein Konto hast und auf dieser Website angemeldet bist.
  3. Autoptimize – WordPress beschleunigen: Das Plugin ist eine sehr nützliche Ergänzung zu einem Cashing-Plugin wie dem WordPress Cache Enabler. Einmal installiert, durchforstet es den HTML-, CSS- und JavaScript-Code deiner Seite und optimiert diesen durch Zusammenfassung und Komprimierung. Du verstehst nur Bahnhof? Macht nichts. Lass Autooptimize einfach seinen Dienst tun. Das Ergebnis ist eine spürbar schnellere Seite. Und das ist nicht nur für die Leser gut, sondern auch für das Ranking der Seite in den Suchergebnissen.
  4. EWWW Image Optimizer – Bilder für das Web optimieren: Bilder sind wunderbare Hilfsmittel für das Verständnis eines Textes. Außerdem steigern sie die Attraktivität deiner Seite und wecken das Interesse des Betrachters. Leider zählen riesige Bilddateien bei der Ladezeit zu den größten Bremsklötzen. Eine hohe Auflösung (und damit eine große Datei) ist zwar für den Druck erforderlich, für die Darstellung auf dem Bildschirm jedoch absolut unnötig. Es macht daher keinen Sinn, Bilder mit einer Auflösung von 21 Megapixeln hochzuladen. Je kleiner die Bilddateien sind, umso schneller lädt die Seite. Deshalb solltest du die Dateien für den Gebrauch im Netz optimieren. Das erledigst du am besten schon vor dem Upload in die Mediathek auf eurem Rechner. Doch manchmal gerät versehentlich trotzdem ein Pixelriese in eure Mediathek. Um euch für die Zukunft abzusichern, hilft der EWWW Image Optimizer. Es komprimiert und skaliert Bilder nach von dir eingestellten Werten. Neue Bilder, die du hochlädst, werden nach der Installation des Tools automatisch optimiert. Aber es auch alle Bilder optimieren, die du bereits hochgeladen hast und optional deine Bilder in das beste Dateiformat konvertieren. Du kannst pixelgetreue Kompression oder Optionen für starke Kompression wählen, die visuell verlustlos sind.
  5. Statify – Datenschutzkonforme Statistik: Nicht erste seit Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sollte das Thema Datenschutz ganz oben auf der Agenda von Webseiten-Betreibern stehen. Trotzdem muss man natürlich gewisse Daten erheben. So wollen wir natürlich wissen, ob und wie unsere Inhalte ankommen, was gelesen wird und was nicht. Das Problem: Viele bekannte und gern genutzte Statistik-Plugins sind Datenschutzrechtlich bedenklich, da sie die auf deinem Server gesammelten Daten in andere Länder übertragen und dort verarbeiten. Hier hilft Statify. Es zeigt Dir die Anzahl der Besucher Deiner Seite pro Tag, die am häufigsten aufgerufenen Seiten und die wichtigsten Herkunftsseiten. Für die allermeisten Zwecke dürfte dies völlig ausreichend sein. Das kleine Helferlein kommt dabei ohne die Speicherung von IP-Adressen, Cookies oder Besucherprofilen. Deshalb musst Du die Daten für Statify auch nicht anonymisieren, niemanden um die Erlaubnis zur Nutzung bitten und musst auch nichts zur Datenschutzerklärung hinzufügen. Die von Statify gesammelten Daten werden nach einem von Dir festgelegten Zeitraum automatisch gelöscht. Voreingestellt ist ein Zeitraum von 14 Tagen.
  6. Shariff Wrapper – Datenschutzkonforme Social-Media-Buttons: Wir alle schreiben, um gelesen zu werden. Und um unsere Leser zu erreichen, sind soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, Twitter und Co. unerlässlich. Damit Leser Inhalte, die sie auf deiner Seite gefunden haben, leicht bei Facebook, Instagram, Twitter und Co. verbreiten können, werden auf werden auf Websites gerne und häufig „Teilen-Schaltflächen“ eingesetzt. Das Problem: Viele sind nicht Datenschutz-konform. Im Hintergrund sammeln und übermitteln sie Nutzerdaten an die sozialen Netzwerke, ohne dass man dies bemerken würde. Und das häufig bereits ab dem Zeitpunkt, an dem der Nutzer die Website aufruft. Das Computermagazin c’t hat daher „Shariff“ (ʃɛɹɪf) entwickelt, mit dem sich datenschutzkonforme Teilen-Buttons einbinden lassen, die die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO – Richtlinie (EU) 2016/679) erfüllen.
  7. Self-Hosted Google Fonts – Schriften Datenschutzkonform nutzen: Noch vor wenigen Jahren waren Webdesigner bei der Wahl der Schrift auf wenige Schriften angewiesen. Das lag daran, dass diese vom Computer des Seitenaufrufers geladen. Und es gab nur wenige >Schriften wie Arial, Times New Roman, Verdana etc., die auf nahezu allen Rechnern installiert waren. Das war auf Dauer jedoch öde. Abhilfe schufen hier sogenannte Webfonts. Gerade google stellte diverse dieser Schriftarten ins Netz. Sie ermöglichen die Darstellung diverser Fonts unabhängig der beim Nutzer installierten Schriften. Das Problem: Die Schriften werden von den Servern von google geladen, auch wenn der Besucher lediglich deine Seite aufrufen möchte. Und dazu werden im Hintergrund wieder Nutzerdaten an Google übertragen was ohne Einwilligung des Nutzers datenschutzrechtlich bedenklich ist.Eigentlich gibt es dafür keinen Grund, denn alle google-Schriften stehen unter einer Open-Source-Lizenz. Du darfst sie in jedem nicht-kommerziellen oder kommerziellen Projekt verwenden und deshalb natürlich auch auf deinem eigenen Server speichern, so dass das nachladen über google-Server entfallen kann. Und genau dafür hat asadkn das Plugin Self-Hosted Google Fonts entwickelt. Das Plugin durchforstet deine Installation nach Google Fonts, lädt diese auf Ihren Server und schreibt deine Dateien so um, dass die Schriften künftig direkt von deinem Server geladen werden. Das ist nicht nur im Sinne der DSGVO besser sondern sorgt nebenbei für schnellere Ladezeiten.
  8. Yoast SEO – Suchmaschinen-Optimierung: Yoast ist seit langer Zeit das beste Plugins zur Suchmaschinenoptimierung oder englisch search engine optimization (SEO), das ich kenne. Es prüft Deinen Artikel auf Lesbarkeit, hilft bei der Klärung, ob die wichtigsten Suchbegriffe beantwortet werden. Die Snippet Vorschau will dir vorab zeigen, wie der Artikel später bei google und anderen Suchmaschinen in der Ergebnisliste angezeigt wird. Praktisch, dass man den dort angezeigten Text mit Yoast verändern kann. Außerdem ist es mit WPGlobus kompatibel, versteht also auch Mehrsprachigkeit.
  9. Loco Translate – Themes übersetzen: WordPress lässt sich mit unzählige Designvorlagen an die eigenen Bedürfnisse und den eigenen Geschmack anpassen. Leider werden die viele dieser sogenannten Themes nur mit englischen Sprachdateien ausgeliefert. Mit Loco Translate kannst du sie aber ganz leicht übersetzen. So sehen Besucher nach der Übersetzung mit Loco Translate beispielsweise anstelle eines „Continue Reading“- oder eines “Read More”-Buttons einen „Weiterlesen“-Link.
  10. Broken Link Checker – defekte Links finden: Mit dem Broken Link Checker lassen sich nicht funktionierende Links in Beiträgen und auf Seiten Deines Blogs aufspüren. Das hilft nicht nur dem Leser. Auch Suchmaschinen mögen keine Links, die nicht funktionieren und sortieren deshalb Seiten, auf denen solche broken Links zu finden sind, in den Suchergebnissen weiter unten ein. Kaputte Links verschlechtern also das Ranking. Der Link Checker schafft hier Abhilfe. Einmal installiert, zeigt das Tool fehlerhafte Links im Dashboard unter dem Menüpunkt Werkzeuge.
  11. BackWPup – WordPress sichern: WordPress ist ein sicheres und stabil laufendes System. Trotzdem kann es zum Beispiel durch Angriffe von Außen oder fehlerhafte Installation von Updates vorkommen, dass es völlig zusammenbricht und alle Inhalte verschwunden sind. Wohl dem, der diese zuvor regelmäßig gesichert hat. Ein Tool, dass dies in wunderbar einfacher Weise übernimmt, ist BackWPup. Mit dem Plugin kannst du deine komplette Datenbank und alle Dateien inklusive /wp-content/ automatisch sichern und auf deinem Server oder bei einem externen Dienstleister ablegen lassen, so zum Beispiel auf Dropbox, S3 oder google drive. Sollte Deine Seite aus irgendeinem Grund ausfallen oder alle Inhalte verschwunden sein, lässt sich zumindest der Zustand der letzten Datensicherung wiederherstellen.
  12. WPGlobus – WordPress mehrsprachig machen: Willst du deine Inhalte mehrsprachig anbieten, stehst du vor einem Problem, denn dies ist in der Basisversion von WordPress nicht vorgesehen. Die Lösung dieses Problems ist WPGlobus. Einmal installiert und aktiviert, lassen sich Artikel in verschiedenen Sprachversionen veröffentlichen und miteinander verknüpfen. Beim Verfassen neuer Beiträge und Seiten erscheint dann oben im Editor eine neue Auswahlbox, in der man die Sprache des Beitrags und seine Entsprechung in anderen Sprachen auswählen kann. Über ein Widget können Besucher der Seite schließlich auswählen, welche Sprachversion sie sehen möchten.
  13. WPSweep – Frühjahrsputz in WordPress: Mit dem Tool kannst Du WordPress aufräumen. Es findet verwaiste und doppelte Daten, bereinigt Revisionen, automatische Entwürfe, nicht genehmigte Kommentare, Spam-Kommentare, Kommentare im Papierkorb, verwaiste Beitrags-Metadaten, verwaiste Kommentar-Metadaten, verwaiste Benutzer-Metadaten, verwaiste Begriffsbezugsdaten, unbenutzte Begriffe, doppelte Beitrags-Metadaten, doppelte Kommentar-Metadaten, doppelte Benutzer-Metadaten und transiente Optionen. Es optimiert auch deine Datenbanktabellen.
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2 Gedanken zu „Die besten WordPress-Plugins 2019

  1. Es sieht so aus, als gäbe es autooptimize nicht (mehr). Bei der Eingabe des Namens unter „Plugins hinzufügen“ taucht bei mir nur Image Optimizer auf.

  2. Fehler gefunden: Das Teil heißt autoptimize (nur mit einem „o“.

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