DIY: So baust du dir ein Smartphone-Stativ

Veröffentlicht von Matthias Süßen am

Immer wieder werde ich gefragt, welche Fotoausrüstung man unbedingt braucht, um wirklich gute Fotos schießen zu können. Die kurze Antwort darauf ist: So wenig wie möglich. Die etwas längere lautet: Setzte dich mit dem auseinander, was dir zur Verfügung steht. Lerne, deinen Fotoapparat richtig einzusetzen. Und schau, was dei Smartphone als Immer-Dabei-Kamera leisten kann. Vermutlich wirst du überrascht sein, was die kleinen Geräte für eine Bildqualität abliefern können. In diesem Beitrag erkläre ich dir, wie du mit Hausmitteln ein einfaches Stativ basteln kannst, um noch mehr aus deiner Kamera herauszuholen.

Dank der immer leistungsfähigeren Smartphone-Kameras, die uns im Alltag überall hin begleiten, sind wir im Grunde genommen alle zu Hobbyfotografen geworden. Und auch mit diesem Equipment lassen sich gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen. Regelmäßig finden sich unter den ausgezeichneten Bildern bei dem internationalen Fotowettbewerb Wiki Loves Monuments auch Bilder, die mit der „Hosentaschenkamera“ geschossen wurden.

Eine Empfehlung, die ich nahezu allen Fotografen gebe, ist der Kauf eines Stativs. Es ermöglicht dir viel längere Belichtungszeiten, so kannst du auch bei wenig Licht eine hohe Bildqualität erzielen. Aufnahmen ohne Verwackler gibt es auch am Smartphone: Dein Mobiltelefon ist aber ein sehr leichtes Gerät, für das du dir nicht unbedingt ein Stativ kaufen musst. Du kannst es dir mit einem Gummiring und einer Wasser- oder Weinflasche selbst bauen. Im Grunde genommen kannst du dein Telefon mit einem Gummiring fast überall befestigen: An Straßenschildern, Regalen, Treppengeländern…

Und Headsets können in Verbindung mit passenden Kamera-Apps ganz einfach als Fernauslöser verwendet werden. Voraussetzung ist lediglich, dass deine Kopfhörer über eine Leiser/Lauter-Wippe verfügen, da diese später als Auslöser fungiert. Probier es aus und du wirst den Unterschied sehen.

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Kategorien: Gewusst wie

Matthias Süßen

Matthias Süßen arbeitet als freier Journalist, Blogger und Trainer. Er berät Medienunternehmen und wissenschaftliche Institutionen im Bereich Social Media, Mobile Reporting, Online- und Videojournalismus. Hier bloggt er zu seinen persönlichen Interessengebieten Fotografie, Reisen, Wissenschaft und Technik, Online-Journalismus sowie zu Themen der Lokalgeschichte Ostfrieslands.

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