Veröffentlicht am

App des Monats Februar 2018: Veer VR zum Bearbeiten von VR/360-Videos und -Fotos

Beitragsbild: Menüleiste der App VeeR-Editor zum Bearbeiten von 360-Grad-Inhalten

Heute starte ich eine neue Serie: Die App des Monats. Ab sofort werde ich hier jeden Monat eine App vorstellen, die den Weg auf meine Telefone gefunden und mich begeistert haben. Die erste dieser Apps ist der VeeR VR Editor zum Bearbeiten von VR/360-Videos und -Fotos.

Screenschot der App VeeR
Die Oberläche ist übersichtlich gestaltet. Auch Laien finden sich sofort zurecht.

Virtual Reality und 360-Grad-Video werde auch in Deutschland durchstarten. Seitdem soziale Netzwerke wie Youtube und Facebook das Format unterstützen, hat der Trend den Massenmarkt erobert. Bisher musste man jedoch meist den Umweg über den Computer gehen, wenn man sein 360-Grad-Bildmaterial bearbeiten wollte. Längst ist das auch mobil möglich. Ich habe darüber vor geraumer Zeit mal einen Artikel geschrieben. Inzwischen werden die Apps immer professioneller. Und eine, die mich in diesem Punkt wirklich begeistert, ist der Veer VR Editor. Ein Pluspunkt gleich vorweg: Die App ist für Android im Playstore sowie für iOS im Appstore kostenlos erhältlich und unterscheidet sich auf beiden Systemen auch nicht. Das ist ja leider längst nicht selbstverständlich.

Mit der App bekommt man ein (fast) vollwertiges Schnittprogramm für 360-Grad-Videos auf das Smartphone. Ihr könnt damit

  1. Mehrere 360-Grad-Clips zu einem Film zusammenfügen
  2. die einzelnen Clips schneiden und kürzen
  3. Einfache Überblendungen ein- oder ausschalten (hier hätte ich mir etwas mehr Auswahl gewünscht)
  4. die Abspielgeschwindigkeit für jeden einzelnen Clip um den Faktor 2 verlangsamen oder beschleunigen
  5. Die einzelnen Clips mit Filtern versehen
  6. Euer Video mit Hintergrundmusik aus eurer iTunes-Musikbibliothek oder der Musikbibliothek von VeeR versehen
  7. Text frei im Video oder Foto platzieren und bei Videos sogar bestimmen, ab wann der Text für welchen Zeitraum gezeigt werden soll
  8. Animierte Gifs und andere Bildchen frei im Video platzieren

Damit lassen sich in Kombination mit den in diesem Artikel genannten Tipps schon recht ordentliche Videos erstellen. Laut Herstellerangaben unterstützt der VeeR Editor die folgenden Kameras: Samsung Gear 360, Insta360, Ricoh, Madventure, GoPro Odyssey, GoPro Omni, Nikon KeyMission 360, 360fly, Giroptic, Nokia OZO, Kodak PIXPRO SP360, Sphericam 2, Vuze Camera, Orbi Prime, LucidCam, Bublcam, YI 4K Action Camera, V.360º, LG 360 Cam, FITT360, Google Jump. Bis dato hatte ich jedoch keine Schwierigkeiten mit Videos oder Bildern, die mit anderen Kameras aufgenommen wurden.

Damit ist die Bearbeitung von Panoramavideos endlich auch mobil möglich. Die Ergebnisse können sich jedenfalls sehen lassen. Was fehlt, ist die Möglichkeit, direkt über die App einen Voice-Over-Text einzusprechen. Allerdings reagieren die Programmierer sehr schnell auf Anregungen: Man versprach mir, diese Funktion „priorisiert“ in eine der künftigen Versionen der App einzubauen. Unabhängig davon kann ich die App heute schon empfehlen. Ihr bekommt damit kostenlos eine App mit einem schon jetzt großem Funktionsumfang.

Ein Gedanke zu „App des Monats Februar 2018: Veer VR zum Bearbeiten von VR/360-Videos und -Fotos

  1. […] Update (März 2018): Inzwischen ist die App VeeR-Editor für iOS und Android erhältlich. Und die hat mich wirklich begeistert. So sehr, dass ich sie zur App des Monats März 2018 ernannt habe. Warum erfahrt ihr in diesem Artikel. […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.