Bisher war es schwer bis unmöglich, das Iphone auf einen Gimbalk zu montieren und dazu noch ein externes Mikro anzuschließen. Mit diesem kleinen Adapter geht es aber.

Externe Mikros lassen sich auch an Gimbals anschließen

Wer auf der Suche nach weiterem Zubehör für die Smartphonefilmausrüstung ist, landet irgendwann beim Gimbal. Kurz gesagt ist das ein exterener Kamerastabilisator, der im Vergleich zu der Steadycam die Bewegung nicht mechanisch, sondern elektronisch durch Motoren ausgleicht. Damit könnt ihr auch aus der Hand superflüssige Videos und professionelle Kamerafahrten drehen. Leider gibt es jedoch zwei große Probleme: Bei den meisten Gimbals verdeckt die Halterung den Stromanschluss des Smartphones. Es kann daher während der Aufnahmen nicht geladen werden. Bei aktuellen iPhones gibt es zudem keinen Klinkenanschluss mehr. Mikrofone müssen daher ebenfalls über den Lightning-Port angeschlossen werden. Ist dieser verdeckt, ist das unmöglich.

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Matthias Süßen bei einem Mobile Journalism Workshop in Jerewan (Armenien)

Bericht über meinen Mobile Journalism Workshop in Armenien erschienen

Meine Reise nach Armenien hatte es wirklich in sich. In nur fünf Tagen habe ich unglaublich viel gesehen und mich dabei in Land und Leute verliebt. Am vierten Tag meiner Reise habe ich zudem einen Workshop in Mobile Journalism gegeben, zu dem in Armenischen Medien mehrere Artikel erschienen. Mit freundlicher Genehmigung des Media Initiatives Center veröffentliche ich einen davon hier auf deutsch. Das Original in englischer Sprache findet ihr hier.

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Gewusst wie: Videos für Social Media erstellen

Online-Videos boomen. Alleine auf Facebook laufen täglich bis zu acht Milliarden Filmchen. Und das Netz wird immer visueller. Video wird dem Ciscos Visual Networking Index zufolge in den kommenden fünf Jahren endgültig den Datenverkehr dominieren. Klar, dass die großen Unternehmen längst auf den Zug aufgesprungen sind und damit beginnen, Social Media Video Teams aufzustellen. Doch auch mit geringerem Budget lassen sich bereits beachtliche Ergebnisse erzielen. In diesem Beitrag stelle ich zehn Tools vor, mit denen ihr Videos für eure Sozialen Netzwerke erstellen könnt – ganz ohne Filmteam und mit überschaubaren Kosten. (mehr …)

Diego Delso, Monasterio Khor Virap, Armenia, 2016-10-01, DD 25, CC BY-SA 4.0

Neuer Videoblog: Von Kiel nach Jerewan

In wenigen Tagen geht es nach Armenien . Ich freue mich schon mächtig auf den Trip. Höchste Zeit, meinen Reisevideoblog zu starten. Gedreht mit einem iPhone. Und mit dem werde ich ab Donnerstag aus Jerewan berichten. Alle Filme werde ich ausschließlich mit dem Smartphone drehen, bearbeiten und hochladen. Dabei gibt es meist nicht die eine App, die alles kann. In dem ersten Video habe ich beispielsweise mit Quick und Splice die Animationen erstellt, mit Voice Plus die Radiostimme verzerrt und das ganze mit iMovie zusammengebastelt. Mojo makes the world go round.

Erfreulicherweise sind die Apps alle kostenlos zu haben. Auf einem Android-Gerät hätte ich den Film aber genauso zusammenschrauben können. Einzige Einschränkung: Für die App Power-Director hätte ich einmalig zehn Euro ausgeben müssen und Splice gibt es leider nicht. Aber: Investiert ruhig ab und an mal etwas Geld in die eine oder andere App. Die sind ja in den meisten Fällen kaum teurer als eine Zeitschrift.

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Lumen 5: Screenshot eines Beispielvideos

Lumen 5: Videos in Sekundenschnelle erstellen

Video-Content boomt noch immer: Fast 90 Prozent aller Internetnutzer sehen in den USA Online-Videos: das entspricht jährlich 40 Milliarden Views. Da ist es nur logisch, dass auch der Facebook-Algorithmus zur Zeit Videos bevorzugt. Doch ein Video zu produzieren kann ganz schön aufwendig sein. Nicht so mit Lumen5. Mit dem Onlinetool lassen sich Blogtexte oder Artikel mit wenigen Klicks in ein Webvideo mit Texttafeln verwandeln. (mehr …)

Neue Facebook-Werkzeuge zur Bearbeitung und Veröffentlichung von 360-Grad-Videos

Facebook liebt Filme. Es folgt dabei aber lediglich dem Zeitgeist: Das Unternehmen hat beobachtet, das Inhalte auf mobilen Endgeräten meist als Video konsumiert werden. Deshalb bevorzugt der Algorithmus Postings mit Filmen und zeigt im Newsfeed der Nutzer bevorzugt an. Wenn es etwas gibt, das Facebook noch mehr liebt als klassische Filmchen sind es 360-Grad-Videos. Offenbar nicht nur Facebook: Seit der Einführung von 360-Grad-Videos wurden mehr als 250.000 360 Videos in das Soziale Netzwerk hochgeladen. Für ihre Bearbeitung stellt das Unternehmen Werkzeuge zur Verfügung

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How to add music to your iphone without itunes

Musik ohne iTunes auf dem iPhone speichern

Das iPhone ist ein wunderbar vielseitiges Gerät, das sich großer Beliebtheit erfreut. Journalisten schätzen die Qualität der Hardware, die Stabilität des Betriebssystems und die vielen Apps, mit denen sie professionell arbeiten können. Einziger Wermutstropfen sind die Restriktionen, die Apple seinem Flaggschiff auferlegt. Die llermeisten sind mir total unverständlich. Noch schlimmer: Sie nerven mich unentwegt und behindern mich bei der Arbeit. Wer zum Beispiel seinen in iMovie, Kinemaster oder Splice produzierten Videos noch eine Hintergrundmusik hinzufügen möchte, die nicht aus der Standardrepertoire der jeweiligen Apps kommt, steht im Netzt vor einer prall gefüllten Auslage, die jedoch durch das Schaufenster iTunes unerreichbar ist.

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Die ultimative App-Liste für Journalisten 2018

Das Smartphone ist für Journalisten längst zum Universalwerkzeug geworden. Mit ihm werden inzwischen komplette Beiträge gedreht, bearbeitet und schließlich online gestellt. In diesem Beitrag Liste ich die besten Apps für das Iphone auf. Ihr findet darin Apps zum Aufzeichnen von Videos, zum Schneiden und Veröffentlichen eurer Filme, zur Aufnahme von Audiointerviews, zum Fotografieren und zum Bearbeiten eurer Fotos, zum Datenaustausch zwischen iPhone und anderen Geräten und zum Livestreaming. (mehr …)

Storytelling in 360 Grad – ein Ratgeber von Matthias Süßen

Mittendrin statt nur dabei: Storytelling in 360 Grad

Virtual Reality wird den den Journalismus verändern: Ob Polizeieinsatz beim G20 Gipfel in Hamburg, tauchen mit Hammerhaien in tropischen Regionen, oder als Häftling im Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen – mit 360 Grad Videos katapultiert man den Zuschauer ins Zentrum des Geschehens und kann ihn zu Orten begleiten, die er in der Realität niemals so betreten könnte. Die Technik dafür ist längst ausgereift, die Kosten für die Hardware relativ gering. Höchste Zeit also, sich über das Storytelling Gedanken zu machen. Denn Filmen in 360 Grad unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen Filmtechniken. Wie erzählt man also eine Geschichte in 360 Grad? Das ist eine Frage, der wir, (der Hamburger Filmemacher Matthias Sdun und ich) uns auch bei unserem Projekt Lostfriesland und bei der Entwicklung der dazugehörigen Apps (für Android und iPhone erhältlich) stellen mussten. Die dabei gemachten Erfahrungen fasse ich in diesem Beitrag zusammen. (mehr …)